Ulrich Kelber: Fehlende Aussage zur Zukunft der Hardthöhe kein gutes Signal

Veröffentlicht am 18.05.2011 in MdB und MdL
 

Ulrich Kelber, Bonns Bundestagsabgeordneter

Anlässlich der heutigen Vorstellung der Pläne zur Reform der Bundeswehr durch den Verteidigungsminister, erklären die Bundestagsabgeordneten aus Bonn Katja Dörner und Ulrich Kelber:

Es ist irritierend, dass der Bundesverteidigungsminister die Frage nach der Zukunft des Ministeriumsstandort Bonn in seiner Rede ausgeklammert hat. Dies ist kein gutes Signal für Bonn und die Region und bietet Anlass für Spekulationen. Die Beschäftigten und ihre Familien und auch die Stadt Bonn haben ein Recht zu wissen, welche Pläne es für den ersten Dienstsitz des Bundesverteidigungsministeriums gibt, gerade wenn rund 1/3 der Stellen eingespart werden soll.

Ein Umzug des Ministeriums oder eine zusätzliche Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Berlin ohne Kompensation in Bonn ist nicht akzeptabel. Als Abgeordnete aus Bonn werden wir den Minister beim Wort nehmen und sein Angebot, mit allen Betroffenen in Dialog zu treten, aufgreifen. Wir werden umgehend auf den Verteidigungsminister zugehen und das Gesprächsangebot zu konkreten Plänen zur Zukunft der Hardthöhe annehmen.

 

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