Mieterhöhung durch die kalte Küche – Vereine stehen vor dem Aus

Veröffentlicht am 27.11.2018 in Kommunalpolitik
 

Die Kosten für die Bonner Vereine bei der Anmietung von städtischen Hallen werden von der Verwaltung deutlich erhöht. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn fragt sich, wie lange sich die Vereine so ihr größtenteils ehrenamtliches Engagement noch leisten können und fordert vom Oberbürgermeister, zugunsten der Vereine einzugreifen.

„Die Stadt und in deren Auftrag das Städtische Gebäudemanagement wollen offenbar Mieterhöhungen von hinten durch die kalte Küche durchdrücken“, vermutet die Fraktionsvorsitzende Angelika Esch. „Wir wissen von Vereinen, bei denen sich die Kosten für die Anmietung von städtischen Räumen vervielfacht haben. Das raubt vielen Vereinen, die ohnehin nur gerade so wirtschaften können, die Luft zum Atmen. Und damit stehen viele liebgewonnene Veranstaltungen in Bonn vor dem Aus, was dem kulturellen Leben in unserer Stadt einen schweren Schlag versetzen würde.“

Dr. Stephan Eickschen, stellvertretender Vorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion, ergänzt: „Es gibt für diese Erhöhungen auch gar keine Basis. Das Versprechen des Oberbürgermeisters lautete, dass es nicht zu Mieterhöhungen kommt, bis der Rat diese beschlossen hat. Bisher liegt den zuständigen Gremien noch nicht einmal eine Beschlussgrundlage vor. Stattdessen werden jetzt die Gebühren erhöht. Wir finden das unlauter. Damit müssten die Vereine ihre Eintrittspreise so drastisch anheben, dass die Besucherzahlen bei den Veranstaltungen mit Sicherheit zurückgehen werden. Das schleichende Ende vieler Vereine, die das kulturelle Leben in Bonn mitprägen, wäre eingeläutet. Wir fordern den Oberbürgermeister auf, die Vereine zu unterstützen und die Gebührenerhöhungen rückgängig zu machen.“

 

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